Kindersitzdatenbank
Verkehrsministerium erhöht Schutz für Kinder im Auto
Verkaufsverbot für Kindersitze, die nicht den aktuellen Normstandard 44-04 erfüllen
Als erstes Land in Europa erhöht Österreich den Sicherheitslevel für neue Kinderrückhaltesysteme. Was nicht den aktuellen, seit mehr als vier Jahren geltenden Normstandard 44-04 erfüllt, darf demnächst nicht mehr in österreichischen Geschäften feilgeboten werden.
Gleichzeitig wird auch Privatpersonen untersagt, ihre alten Kindersitze, die nicht diesem aktuellen Standard entsprechen, auf Websites oder auf Flohmärkten anzubieten. Personen, die sich nicht daran halten, drohen Verwaltungsstrafen bis zu EUR 5000,--
Wichtig! Bereits angeschaffte Systeme, die mindestens die Normversion 44/03 erfüllen, dürfen weiter im Auto verwendet werden.
Dazu Kindersitzexperte Peter Jahn:
"Wer heute einen Kindersitz in einem Fachgeschäft kauft, kann davon ausgehen, dass nur aktuelle Ware, die auch nach neuestem Standard geprüft ist, angeboten wird. Bei diversen Diskontern kann es allerdings vorkommen, dass - bis dato noch legal - auch nach älteren Normen geprüfte Billigsyteme über den Ladentisch gehen. Insbesondere Billigsitzkissen, die über keine Gurthaken für den Schutz des kindlichen Unterbauchs verfügen, sind derartige Schnäppchen, die ab nun ausgedient haben.
Ein weiterer Grund für die Verschärfung ist das überaus große Angebot an gebrauchten Systemen, für die man immer noch ein paar schnelle Euros machen kann, die aber vielmals nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Kindersitze der Normgruppen G0+ und G1, die älter als 4 Jahre sind, entsprechen in den seltendsten Fällen diesem aktuellen Stand der Technik.
"Wer heute einen Kindersitz in einem Fachgeschäft kauft, kann davon ausgehen, dass nur aktuelle Ware, die auch nach neuestem Standard geprüft ist, angeboten wird. Bei diversen Diskontern kann es allerdings vorkommen, dass - bis dato noch legal - auch nach älteren Normen geprüfte Billigsyteme über den Ladentisch gehen. Insbesondere Billigsitzkissen, die über keine Gurthaken für den Schutz des kindlichen Unterbauchs verfügen, sind derartige Schnäppchen, die ab nun ausgedient haben.
Ein weiterer Grund für die Verschärfung ist das überaus große Angebot an gebrauchten Systemen, für die man immer noch ein paar schnelle Euros machen kann, die aber vielmals nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Kindersitze der Normgruppen G0+ und G1, die älter als 4 Jahre sind, entsprechen in den seltendsten Fällen diesem aktuellen Stand der Technik.
Gerade im Auto, wo nach wie vor die meisten Kinder als Mitfahrer zu Schaden kommen, hat Sicherheit zweiter Klasse nichts verloren"
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